| Julia Hall Bowman Robinson, geboren als Julia Bowman, (* 8. Dezember 1919 in St. Louis, Missouri; † 30. Juli 1985 in Oakland, Kalifornien) |
|
|
Letztmalig dran rumgefummelt: 22.03.26 15:26:12 |
|
|
Julia Robinson war eine
US-amerikanische Mathematikerin, die sich mit mathematischer Logik
beschäftigte. Robinsons Vater Ralph Bowers Bowman hatte eine kleine Maschinenfabrik, ließ sich aber nach dem Tod seiner Frau 1921 mit den Kindern in einer kleinen Ansiedlung mitten in der Wüste Arizonas nieder. Robinson vollendete die Schule, unterbrochen von längeren Krankheitszeiten (Scharlach, rheumatisches Fieber), 1936 in San Diego mit ausgezeichneten Noten in Mathematik und Physik. Im selben Jahr starb ihr Vater, den die Weltwirtschaftskrise um sämtliche Ersparnisse gebracht hatte, durch Suizid. Sie studierte Mathematik mit dem Ziel, Lehrerin zu werden, in San Diego und in Berkeley bei dem Zahlentheoretiker Raphael Robinson (1911–1995), den sie 1941 heiratete. Nach dem Master-Abschluss 1941 hatte sie in Berkeley eine Assistentenstelle beim Stochastiker Jerzy Neyman, und auch ihre erste Veröffentlichung war über ein Thema der Statistik. Während des Zweiten Weltkriegs war sie bei Neyman in geheimen Regierungsarbeiten beschäftigt. Im Jahr 1946 ging sie nach Princeton, wo sie bei Alfred Tarski 1948 promovierte. Robinson war in den 1950er Jahren auch politisch aktiv. 1952 und 1956 arbeitete sie für die Präsidentschaftskandidatur von Adlai Stevenson und war bis in die 1960er Jahre für die Demokratische Partei engagiert. In den 1960er Jahren bekam sie zunehmend Herzprobleme, die eine Operation notwendig machten. Schon in den 1940er Jahren wurde ihr nach einer Fehlgeburt prognostiziert, dass sie aufgrund von Herzproblemen (vernarbtes Gewebe in Folge ihrer Erkrankung an rheumatischem Fieber in Kindheitstagen) kein Kind bekommen könne. Im Jahr 1976 wurde sie Professorin an der University of California, Berkeley, konnte aber wegen Gesundheitsproblemen nur eingeschränkt unterrichten. Sie starb mit 65 Jahren an Leukämie. Ihre ältere Schwester Constance Reid (1918–2010) ist für ihre Mathematiker-Biographien von David Hilbert, Richard Courant, Eric Temple Bell und Jerzy Neyman bekannt. In ihrer Dissertation Definability and decision problems in arithmetic bewies sie die Unentscheidbarkeit der Arithmetik rationaler Zahlen. Im gleichen Jahr begann ihre Beschäftigung mit Hilberts zehntem Problem, das nach einem Algorithmus fragt, der entscheidet, ob eine diophantische Gleichung (also eine Gleichung mit Lösungen im Bereich der ganzen Zahlen) lösbar ist oder nicht. Sie lieferte auf diesem Gebiet fundamentale Resultate (insbesondere in einer Arbeit mit Martin Davis und Hilary Putnam The decision problem for exponential diophantine equations, Annals of Mathematics 1961), die den Weg für die endgültige (negative) Lösung durch Juri Matijassewitsch 1970 ebneten, einem damals 22 Jahre alten Mathematiker aus Leningrad. Sie befasste sich in ihrer Zeit bei der Rand Corporation 1949/1950 auch mit Spieltheorie und bewies ein Konvergenztheorem für eine iterative Approximation der optimalen Strategie der Spieler in einem 2-Personen-Nullsummenspiel (Annals of Mathematics 1951). In der mathematischen Logik schrieb sie auch wichtige Arbeiten über Entscheidbarkeitsfragen in der Algebra und über die Theorie rekursiver Funktionen. |
|||||||
1.
Julia Robinson |
||||||||
|
||||||||
Quellen:
weitere Literaturhinweise: |
| 1. William B. Shockley |
|
|
|
|
|
Wg. |
| Shockley beschäftigte sich mit den Energiebändern von Festkörpern, mit
Legierungen, der Theorie der Vakuumröhren, mit Theorien über Versetzungen
und Korngrenzen, mit ferromagnetischen Domänen und Photoelektronen in
Silberchlorid. Nach der Entwicklung des Transistors (kurz vor Weihnachten
1947) beschäftigte er sich mit den verschiedenen Aspekten der
Transistorphysik. Daneben betrieb er Operations Research über den Einfluss
des Gehaltes auf die individuelle Produktivität in Forschungslaboratorien. Shockley wurde 1956 zusammen mit Walter H. Brattain und John Bardeen mit dem Nobelpreis für Physik „für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts“ ausgezeichnet. Nach 1963 widmete sich Shockley, obwohl er keine Ausbildung im Fach Psychologie genossen hatte, der Erforschung von Zusammenhängen zwischen Rasse und Intelligenz sowie Themen aus dem Bereich Eugenik. Shockley sah in der größeren Kinderzahl der schwarzen US-Bürger eine Bedrohung für die Zukunft der USA, da diese Bevölkerungsgruppe weniger intelligent sei als die weiße US-Bevölkerung und forderte die Sterilisation für Menschen mit einem niedrigeren IQ als 100 und die verstärkte Fortpflanzung Intelligenter. Daher sagte er eine Minderung der Überlebensfähigkeit der USA im Verhältnis zu anderen Nationen voraus, was er mit dem Begriff Dysgenik benannte. [1] Seine Thesen wurden als Rassismus kritisiert. |
| 2. Eine Motte als Fehlerursache |
|
|
|
|
|
I2). |
| Diese erste Wanze, die eigentlich eine Motte war, existiert heute
noch: Sie konnte bis Anfang der 1990er-Jahre im Museum des Naval Surface
Warfare Center in Dahlgren (VA., USA), besichtigt werden (siehe Bild unten).
Mittlerweile befindet sich die Seite in der Smithsonian Institution,
Washington D.C. Allerdings war der Begriff Bug für „Fehler" schon früher in ähnlicher Bedeutung gebräuchlich und bezeichnete die Fehlfunktion oder den Fehler im Betrieb eines Geräts. So soll bereits 1878 Thomas Alva Edison (1847-1931) an seinen Freund Tivadar Puskäs (1844-1893) einen Brief über die Entwicklung einer seiner Erfindungen geschrieben und Bugs als kleine Störungen und Schwierigkeiten bezeichnet haben. Die Geschichte vom ersten Bug in einem Computer und der daraus resultierenden Prägung des Wortes kann daher als eine der vielen modernen Legenden (urban legends) eingeordnet werden. |
|
| 3. Der erste Compiler |
|
|
|
|
|
IA. |
| 4. Weitere Arbeiten |
|
|
|
|
|
At. | ||
|
| 5. Verwandte Themen |
|
|
|
|
|
Im Begriff Wide-Aera Network läuft ja nun eigentlich technisch die gesamte Informatik zusammen - können und wollen wir gar nicht alles bedienen - aber einiges haben wir und stellen es als Denkanstoß auf diesen Links zur Verfügung. Schnell ist man natürlich im Innenleben der Netzwerke - nur für ganz harte Burschen geeignet ;-) | |||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||
|
zur Hauptseite |
© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha | © Frank Rost im am 22. März 2026 um 12.11 Uhr |
|
... dieser Text wurde nach den Regeln irgendeiner Rechtschreibreform verfasst - ich hab' irgendwann einmal beschlossen, an diesem Zirkus (das haben wir schon den Salat - und von dem weiß ich!) nicht mehr teilzunehemn ;-) „Dieses Land braucht eine Steuerreform, dieses Land braucht eine Rentenreform - wir schreiben Schiffahrt mit drei „f“!“ Diddi Hallervorden, dt. Komiker und Kabarettist |
|
Diese Seite wurde ohne Zusatz irgendwelcher Konversationsstoffe erstellt ;-) |