Die griechischen Götter: Aphrodite - römisch: Venus history menue Letztmalig dran rumgefummelt: 02.05.06 17:33:30

Aphrodite, in der griechischen Mythologie Göttin der Liebe und der Schönheit, die der römischen Venus entspricht. Nach ►Homers ►Ilias ist sie die Tochter des ►Zeus und der ►Dione, eine seiner Begleiterinnen. In späteren Legenden erhebt sie sich aus dem Schaum des Meeres, und ihr Name kann mit „die Schaumgeborene” übersetzt werden. In der homerischen Darstellung ist Aphrodite die Gemahlin des Feuergottes ►Hephaistos. Sie war Hephaistos jedoch keine treue Gattin, sondern versinnbildlichte vielmehr die sinnlichen Leidenschaften. Zu ihren Liebhabern zählte der Kriegsgott ►Ares, der in der späteren Mythologie ihr Gemahl wurde. Sie rivalisierte mit ►Persephone, Königin der Unterwelt, um die Liebe des schönen griechischen Knaben ►Adonis.
Die vielleicht berühmteste Legende um Aphrodite bezieht sich auf die Ursachen des ►
Trojanischen Krieges. ►Eris, Göttin der Zwietracht, die einzige Göttin, die nicht zur Hochzeit von König ►Peleus und der ►Meeresnymphe ►Thetis eingeladen war, warf voller Groll einen ►goldenen Apfel mit der Aufschrift „Der Schönsten” in die Festhalle. Als Zeus sich weigerte, ein Urteil zu fällen zwischen den Göttinnen ►Hera, ►Athene und Aphrodite, welche den Apfel für sich beanspruchten, übertrugen sie ►Paris, Prinz von Troja, die Entscheidung. Jede von ihnen wollte ihn bestechen: Hera versprach ihm, ein mächtiger Herrscher zu werden, Athene wollte ihm zu großem militärischen Ruhm verhelfen, und Aphrodite stellte ihm die schönste Frau der Welt in Aussicht. Paris entschied sich für Aphrodite und wählte als Belohnung Helena von Troja, Gemahlin des griechischen Königs ►Menelaos. Seine Entführung der Helena entfachte den Trojanischen Krieg.
Wahrscheinlich orientalischen Ursprungs, wurde Aphrodite in frühgriechischen religiösen Glaubensvorstellungen der phönikischen Astarte gleichgesetzt und wurde bekannt als Aphrodite ►
Urania, Königin des Himmels, und als Aphrodite Pandemos, Göttin des Volkes.

© 1993-2003 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

1. Abstammung und Verwandtschaft
2. Sage
3. Reflexion in der Kunst
4. Weblinks
►Zur griechischen Sagenwelt


1. Abstammung und Verwandtschaft history menue scroll up

 
Mutter: ►Dione
Vater: ►Zeus
Kinder: ►Eros►Aphrodite


2. Sage history menue scroll up

Die Vorstellung von Aphrodite als einer Fruchtbarkeitsgöttin reicht sehr weit der zurück. Sie stammt von Völkern, die an der Ostküste des Mittelmeeres, im alten Syrien, lebten und ist von dort erst nach Griechenland gelangt.
Die Griechen verehrten in Aphrodite die lächelnde Göttin der Liebe, der Schönheit und der Fruchtbarkeit. Wenn sie durch die Lüfte schwebte, begannen die Pflanzen zu blühen, und die Tiere paarten sich. Aphrodite entfachte die menschliche Liebe. Sie machte die Verliebten zärtlich und glücklich, ließ sie zueinander streben und sich nacheinander sehnen. Sie bestrafte auch diejenigen, die eine Liebe zurückwiesen ( ►Echo und ►Narkissos). Begleiter dieser Göttin war ihr kleiner Sohn ►Eros, der Liebespfeile in die Herzen der Menschen schoss oder mit einer Fackel das Feuer der Liebe entflammte.
Der griechische Dichter ►Hesiod erzählte, dass Aphrodite aus dem Samen des Gottes ►Uranos, der ins Meer floss, geboren wurde (► Alte und neue Götter). Nach dem weißen Schaum, der dabei entstand, wurde sie die Schaumgeborene genannt. Der Dichter ►Homer meinte, sie wäre eine Tochter des Gottes ►Zeus und der ►Dione, einer älteren Göttin der Liebe und Schönheit.
Vermählt war Aphrodite mit dem hässlichen Schmiedegott ►Hephaistos. Doch da sie ihn nicht mochte, pflegte sie eine heimliche Liebe mit ►Ares, dem Gott des Schlachtgetümmels. Eines Tages, als sich die beiden gerade umarmten, fing sie der eifersüchtige Hephaistos in einem Netz, das er über dem Bett unbemerkt angebracht hatte. Dann schleppte er seine eng umschlungenen Gefangenen vor die Götterversammlung des  ►Olymp - ein schadenfrohes Göttergelächter brach aus.
Aus der Verbindung von Aphrodite und Ares gingen mehrere Kinder hervor: so ►Eros, ►Deimos (der Schrecken), ►Phobos (die Furcht), ►Harmonia (die Eintracht). Zudem verband sich die liebreizende Göttin mit dem Meeresgott  ►Poseidon und dem Gott des Weines, ►Dionysos, denen sie gleichfalls mehrere Kinder gebar. Dem Götterboten ►Hermes brachte sie den ►Hermaphrodit zur Welt, eine Gottheit, die zugleich Mann und Frau war.
 


3. Reflexion in der Kunst history menue scroll up
 

Geburt der Venus, um 1480 Tempera auf Leinwand, 175 × 297 cm, Uffizien, Florenz

Werkbeschreibung hier

Veuns und MArs, um 1483 Tempera auf Leinwand, 175 × 297 cm, National Gallery of London

Werkbeschreibung hier

Sandro Botticelli

 


4. Weblinks history menue scroll up

 
 
 
 



zur Hauptseite
© Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium Flöha © Frank Rost Januar 2006