Start in den Wonnemonat Quelle Kalenderblatt Mai Der Name Mai stammt von den Römern. Sie nannten den Gott des Wachstums Maius. Bei den Germanen hieß der Monat Wonne- oder Blütenmond. Das "positive Denken" hinsichtlich des fünften Monats setzte im 13. Jahrhundert ein. Man sagte, der Maibaum schafft neue Lebenskraft, Maiglöckchen bringen Glück, Maikäfer eine reiche Ernte Maitau macht schön, Mairegen läßt die Kinder wachsen, Maifeuer halten Mensch, Tier und Früchte gesund. Früher trieben die jungen Männer am Vorabend des 1. Mai besonders viel Schabernack. Der Grund: Die wehrpflichtigen Männer wurden am Tag darauf gemustert. Sie nutzten die letzte freie Nacht vor dem Waffendienst nochmals tüchtig zum Feiern und Lieben. Im Mai haben viele Berühmtheiten Geburtstag: Zum Beispiel Matthias Daniel Pöppelmarm, der geniale Baumeister, wurde am 3. Mai 1662 in Herford geboren. Oder Friedrich Wilhelm von Kyau, der Festungskommandant von Königstein: Er wurde am 6. Mai 1654 in Strahwalde geboren. Mit 18 Jahren verließ Conrad Felixmüller als Meisterschüler die Dresdner Kunstakademie. Felixmüller, geboren am 21. Mai 1897 in Dresden, schuf hervorragende Porträts, beispielsweise von Max Liebermann und Carl Sternheim. Richard Wagner zählt zu den bekanntesten Opernkomponisten. Er wurde vor 185 Jahren, am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Ein „Wunderkind" erblickte am 19. Mai 1762 in Rammenau das Licht der Welt: Johann Gottlieb Fichte Als Kind konnte er die Sonntagspredigten wortwörtlich wiederholen. Fichte wurde einer der größten deutschen Philosophen. Vor 225 Jahren, am 31. Mai 1773, war der Geburtstag von Ludwig Tieck, des Begründers des romantischen Kunstmärchens Auch das ist erwähnenswert: Am 5. Mai vor 45 Jahren wurde die Stadt Chemnitz in Karl-MarxStadt umbenannt, am 31. Mai 1953 in Dresden der Grundstein für ein neues Stadtzentrum gelegt.